| 1724-26 | Schloss Übigau durch Johann Friedrich Eosander von Göthe für den sächsischen Kabinettsminister Jacob Heinrich von Flemming (1667-1728) errichtet |
| 1726 | Kurfürst Friedrich August I. erwirbt das Schloss; Erweiterungen an der barocken Gartenanlage |
| 1733 | Kurfürst Friedrich August II. überlässt das Schloss dem Grafen Alexander Joseph Sulkowski |
| 1736 | Der Kurfürst kauft das Schloss zurück |
| bis 1770 | Hoffestlichkeiten und militärische Veranstaltungen |
| 1813 | Einquartierung napoleonischer Truppen; das Schloss wird mehrfach geplündert und verfällt |
| 1831 | Versteigerung des Schlosses an den Amtszimmermeister Paul Siemen |
| 1836 | Der "Dresdener Actien-Maschinenbau-Verein, Maschinenbau-Anstalt Uebigau" kauft das Schloss und errichtete an der Nordseite eine Fabrik zum Bau von Dampfmaschinen aller Art |
| 1854-86 | Schloss gehört der Familie von Oppen |
| 1886-1921 | Schlossschänke |
| 1930 | Der "Zentralverein für Arbeitersport Dresden 1885 e.V." übernimmt Schloss Übigau von einem Grundstücksspekulanten und Abbruchunternehmer (bis zum Verbot des Vereins 1933) |
| bis 1948 | Eine Dampfkesselbaufirma nutzte das Gebäude bis zur Enteignung; danach Verwaltungsgebäude des "VEB Dampfkesselbau Übigau" |
| 1990er Jahre | Leerstand |
| 1999 | Privatbesitz eines Unternehmers; Verfall des Schlosses |
| 2005 | Gründung der "Bürgerinitiative Schloss Übigau"; 2009 durch den "Förderverein Schloss Übigau" abgelöst |
| 2008 | Eröffnung einer Sommerwirtschaft im Garten |
| 2008/09 | Zugänglichmachung des Parks; Dachreparatur |
| 2013 | Sanierung der Wappen und der Figuren an der Elbseite |