| 1319 | Urkundliche Erwähnung des Ortes als "Rostyl" |
| 1350 | Der König und spätere Kaiser Karl IV. bestätigt dem Domkapital zu Meißen alle Privilegien, Güter und Renten |
| 1468 | Roßthal gehört einem Meister Hartungk |
| 1628 | Mit Genehmigung des Kurfürsten Johann Georg I. wird Roßthal dem Kammerdiener des Kurfürsten, Johann Ullmann, durch den Domprobst von Hauwitz als Lehen gegeben |
| 1657 | Bau des Schlosses unter der Familie Krahe |
| 1696 | Rittergut Roßthal |
| 1736-1819 | Roßthal gehört der Familie von Nimptsch |
| 1742 | Veränderung des Schlosses unter Carl Sigismund von Nimptsch |
| 1763 | Carl Sigismund von Nimptsch wird zum Direktor der Porzellanmanufaktur berufen |
| 1819 | Roßthal kauft eine Frau Dallwitz |
| 1823 | Kaufmann Johann Heinrich Mertz wird Besitzer des Schlosses und Rittergutes |
| 1843-45 | Karl Hermann Freiherr von Watzdorf |
| 1845 | Ritt- und Postmeister Karl Moritz von Wolfersdorf |
| 1847 | Herr von Brachewitz |
| 1848 | Georg Moritz Hübel |
| 1852 | Carl Friedrich August Dathe Freiherr von Burgk kauft Schloss und Rittergut Roßthal |
| 1858/59 | Umwandlung des alten Schlosses im Neorenaissancestil durch Oberlandbaumeister Karl Moritz Haenel |
| 1931 | Freiherr von Burgk stirbt; Schloss kommt an eine Erbengemeinschaft, die es einer Gemeinschaft katholischer Ordensschwestern als Damenstift überlässt |
| 1845 | Grundbesitz des Rittergutes wird Stadtgut der Stadt Dresden; das Damenstift bleibt erhalten |
| 1949 | Ordensschwestern ziehen aus; Rittergut wird zum Volkseigenen Gut "Wilhelm Pieck" |
| 1950 | Einrichten einer Landwirtschaftsschule |
| 1992 | Berufsschule "Justus von Liebig" |